Die Flat Tax wurde konzipiert, um die Besteuerung von Kapitalerträgen zu vereinfachen. Sie wird automatisch und ohne komplexe Berechnungen mit einem Einheitssatz von 30 % angewandt:
Für einen Geschäftsführer, der sich Dividenden aus einer britischen LTD oder einer Gesellschaft in Bulgarien auszahlt, ist dies in Frankreich oft die Standardoption. Die Flat Tax bietet den Vorteil einer klaren Planbarkeit: Sie wissen genau, wie viel Sie zahlen werden, unabhängig vom Betrag.
Der progressive Einkommensteuertarif bleibt eine Alternative. In diesem Fall werden Ihre Dividenden und Veräußerungsgewinne zu Ihren übrigen Einkünften (Gehälter, Gewinne, Renten) addiert. Die Besteuerung hängt dann von Ihrem Grenzsteuersatz (von 0 % bis 45 %) ab.
Der Hauptvorteil liegt jedoch im Abschlag von 40 % auf Dividenden. Konkret bedeutet das: Wenn Sie 10.000 € an Dividenden erhalten, werden nur 6.000 € versteuert.
Für Steuerpflichtige mit geringem oder mittlerem Einkommen kann sich dieser Mechanismus als vorteilhafter erweisen als die Flat Tax.
Flat Tax (PFU) zu 30 %
Progressiver Tarif mit 40 % Abschlag
Die Flat Tax ist interessant für:
Die progressive Steuer kann interessanter sein, wenn:
Beispielsweise kann ein Berater, der 20.000 € an Dividenden über eine LLP oder eine LTD erhält, weniger zahlen als mit der Flat Tax, sofern sein Gesamteinkommen moderat bleibt.
Die Wahl zwischen Flat Tax und progressiver Steuer ist nicht unerheblich. Die Flat Tax besticht durch ihre Einfachheit und schützt hohe Einkommen vor einer zu hohen Steuerlast. Der progressive Tarif hingegen kann durch den Abschlag optimiert werden und erweist sich bei mittleren Einkommen mitunter als vorteilhafter.
In der Praxis:
Bei service-societe.com begleiten wir unsere Kunden bei ihren Überlegungen: Wahl der Gerichtsbarkeit, Besteuerung von Dividenden, Auswirkungen des steuerlichen Wohnsitzes und Ausschüttungsstrategie.